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31.03.2022 00:22 Uhr Alter: 90 Tag(e)
Kategorie: LZ1, LG5, Führung/Stabsstellen

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B3-M, Wohnungsbrand / Talweg (Bericht)



„Wohnungsbrand – Menschenleben in Gefahr“ hieß es in den Nachtstunden des 31.03.2022 in Hennef Geistingen.

 Gebrannt hatte es in einem 3-Parteien-Haus aus dem Baujahr 1900 im Erdgeschoss. Die Wohnung verläuft über mehrere Etagen und wird von einer 3-köpfigen Familie bewohnt. Nach Mitternacht wurde der Familienvater durch Explosionsgeräusche aus dem Schlaf gerissen. Er ging von der 1. Etage runter ins Wohnzimmer und bemerkte einen brennenden Akku, der zu einem Elektrowerkzeug gehört. Der Akku hatte bereits das Sofa im Wohnzimmer in Brand gesetzt.

Sofort holte der Mann seine schwangere Frau und seinen 6jährigen Sohn aus dem Haus und begann anschließend mit Löschmaßnahmen per Feuerlöscher. Ihm gelang es, das Feuer weitgehend zu ersticken.

Der zuerst eintreffende Rettungsdienst machte einen weiteren Bewohner einer anderen Wohnung auf das Feuer aufmerksam und holte ihn aus dem Haus. Anschließend versorgte der Rettungsdienst die Familie. Die Mutter und der Sohn wurden vorsorglich per Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Familienvater kommt bei Verwandten unter. Die Wohnung ist vorläufig nicht mehr bewohnbar. Die anderen Wohnungen im Haus wurden durch das Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen, so dass der Bewohner der anderen Wohnung nach Abschluss des Einsatzes wieder in seine Räume konnte.
 
Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten per Kleinlöschgerät durch. Parallel gingen weitere Trupps zur Personensuche im Haus vor. Es befanden sich aber bereits alle Menschen außerhalb des Hauses. Ferner wurde das Objekt überdruckbelüftet.

Brandursachenermittler der Polizei waren vor Ort. Wie es zu der Explosion des Akkus kommen konnte ist der Feuerwehr nicht bekannt.

 

 

(tv)