B3 DACH – ASE, Sirenenalarm / Auf dem Hohn (Bericht,Fotos)

B3 DACH – ASE, Sirenenalarm / Auf dem Hohn (Bericht,Fotos)

Zu einem Dachstuhlbrand wurde die Feuerwehr Hennef am Donnerstag, dem 10.09.2026 in die Ortslage Weingartsgasse alarmiert.

Ein Mitarbeiter des Kreisfeuerwehrhauses war von der Arbeit auf dem Weg nach Hause, als er eine enorm starke Rauchentwicklung im Dachbereich eines zweieinhalbgeschossigen, freistehenden Einfamilienhauses bemerkte.

Der Feuerwehrkamerad setzte den Notruf ab und blieb anschließend vor Ort, um die anrückenden Einsatzkräfte einzuweisen.
Aufgrund der Schilderungen des Zeugen ließ der sich auf der Anfahrt befindliche Einsatzleiter die Alarmstufe von B3 auf B4 erhöhen. In weiten Teilen des Stadtgebietes waren die Sirenen zu hören.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die vier Bewohner das Gebäude bereits verlassen.

Zur Brandbekämpfung wurde umgehend ein umfassender Löschangriff von mehreren Seiten eingeleitet. Zwei C-Rohre wurden im Innenangriff eingesetzt, ein weiteres C-Rohr von außen vorgenommen. Zusätzlich kam ein handgeführtes Strahlrohr von der Drehleiter aus zum Einsatz.

Die Löschwasserversorgung wurde über die Wassertanks mehrerer Feuerwehrfahrzeuge sowie über das Hydrantennetz sichergestellt. Die zur Verfügung stehende Wassermenge war ausreichend.

Durch den umfassenden Löschangriff konnte eine Ausbreitung des Feuers auf die angrenzenden Gebäude verhindert werden.

Um sämtliche Glutnester erreichen und ablöschen zu können, mussten große Teile des Daches sowie die vorhandene Photovoltaikanlage demontiert werden. Insgesamt gingen elf Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und für die Arbeiten an der Dacheindeckung vor.

Während der Löscharbeiten war die Ziethenstraße vollständig gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr entsprechend um.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Leider ist das Einfamilienhaus aufgrund des Brandereignisses nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner kommen vorübergehend bei Freunden beziehungsweise Familienmitgliedern unter.

Die Brandursache ist der Feuerwehr nicht bekannt. Die Ermittlungen hierzu hat die Polizei aufgenommen.

Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Uwe Faber. Es waren insgesamt 72 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort.

(tv)