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02.07.2021 12:58 Uhr Alter: 115 Tag(e)
Kategorie: Aktuelles

Symbolischer erster Spatenstich für das Feuerwehrhaus Söven


 

 

Mit einem symbolischen Spatenstich haben Bürgermeister Mario Dahm, der Erste Beigeordnete Michael Walter, Ordnungsamtsleiter Jochen Breuer, Feuerwehrchef Markus Henkel, sein Stellvertreter Theo Jakobs, der Sövener Löschgruppenführer Uwe Faber und Architekt Michael Herkenrath den Baubeginn des neuen Feuerwehrgerätehauses in Hennef-Söven markiert. Die Stadt investiert in den Neubau 5,86 Millionen Euro. „Laut Brandschutzbedarfsplan ist der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für die Löschgruppe Söven dringend erforderlich“, so Dahm. „Der alte Standort neben dem Sportplatz entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an ein Feuerwehrhaus und kann nicht erweitert werden. Ein Neubau ist trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt richtig und wichtig. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger muss unabhängig von finanziellen Erwägungen gewährleistet sein. Und die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr brauchen zwingend eine optimale Infrastruktur. Sie leisten eine so wichtige Arbeit für unsere Stadt und das Gemeinwohl, und können dies mit dem neuen Gebäude bald noch besser und sicherer. Insofern ist der Spatenstich heute ein ganz wichtiges Signal. Ich bin froh, dass es jetzt losgeht und freue mich auf ein baldiges Richtfest und die Eröffnung des Hauses im kommenden Jahr.“

 

Auch bei Feuerwehrchef Markus Henkel und Löschgruppenführer Uwe Faber war die Freude groß: „Die Ausstattung im alten Feuerhaus ist nicht mehr zu vertreten, wir brauchen diesen Neubau wirklich dringend. Ganz aktuell hat sich bei den Unwettereinsätzen wieder gezeigt, wie wichtig eine optimal ausgestattete Feuerwehr ist.“

 

„Genau an dieser Stelle hat die Stadt Hennef in den letzten acht Jahren viel getan“, ergänzte der Erste Beigeordnete Michael Walter, in dessen Dezernat die Zuständigkeit für die Feuerwehr fällt. „Für die zeitgemäße Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr haben wir mehrere Millionen Euro für Fahrzeuge, Geräte, Digitalfunk und Schutzkleidung investiert. Wir können uns auf unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte rund um die Uhr verlassen. Müssen ihnen aber im Gegenzug das Material und die Ressourcen zur Verfügung stellen, die zur vielfältigen Aufgabenerledigung notwendig sind.“

 

Bürgermeister Mario Dahm erinnerte beim Spatenstich auch an den kommenden Neubau in Stadt Blankenberg ab 2022: „Wir sind insgesamt auf einem guten Weg, die Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr kontinuierlich weiterzuentwickeln. Auch den Standort Meys Fabrik sowie die weiteren Standorte müssen wir für die nächsten Jahr im Blick behalten.“

 

Feuerwehrhaus Söven

 

Im Erdgeschoss des Feuerwehrgerätehauses befindet sich neben der Fahrzeughalle der Sozialtrakt, Umkleiden für rund 50 Aktive, das Büro der Einsatzleitung, ein Besprechungsraum sowie ein Schulungsraum für bis zu 46 Personen, ein Übungsraum für die Jugendfeuerwehr einschließlich Umkleiden, ein Fitnessraum, außerdem Küche und Lagerräume. Die Fahrzeughalle ist ausgelegt für fünf Feuerwehrfahrzeuge, Lager und Werkstatt. Der Parkplatz bietet 42 Stellplätze für PKW, außerdem 20 Fahrrad- und Motorradstellplätze und Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Der große Vorplatz kann als Übungsplatz und Außenwaschplatz genutzt werden. Im Obergeschoss über der Fahrzeughalle befinden sich weitere Lagerflächen.

 

Geothermie und Photovoltaik

 

Während das Haus selber bereits 2020 geplant wurde, hat die Stadt die Pläne nun auch um eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes erweitert. Das Flachdach bietet mit einer solchen Anlage außerdem ausreichend Platz für weitere Nutzung wie zum Beispiel eine Dachbegrünung. Beheizt wird das Gebäude mittels Geothermie.

(dmg)